Saison 2020

Statt der bisher üblichen Kalenderjahr übergreifenden Spielzeiten (z.B. 2019/2020) planen wir derzeit die Saison 2020.

Zukünftig werden die Spielzeiten jeweils am Anfang eines Kalenderjahres beginnen und mit Ablauf desselben Kalenderjahres enden.

Ausblick auf die Saison 2020:

 

Sonntag, 29.12.2019
MOTOWN GOES CHRISTMAS
Eine musikalische Weihnacht im groovigen Motown-Sound

Musikalische Leitung und Einstudierung: Stephan Kraus
Regie und Choreografie: Andrew Hunt
Bühnenbild und Lichtdesign: Rolf Spahn
Kostüme: Heike Seidler

Es ist nahezu unmöglich, den groovigen Sound des berühmten Plattenlabels MOTOWN nicht zu lieben. Und was könnte schöner sein als sich die Adventszeit mit dem typischen MOTOWN-Mix aus unverwechselbaren Stimmen, virtuosen Pop- und Jazz-Anleihen und unwiderstehlichen Rhythmen zu versüßen? Paart man das Ganze noch mit zeitlosen Weihnachtssongs, wird die Mischung unwiderstehlich! Das wusste auch Berry Gordy, der seine 1959 gegründete Hitfabrik quasi aus dem Nichts in den Musik-Olymp katapultierte. Deshalb ließ er seine Stars – The Supremes, The Jackson 5, The Temptations, Marvin Gaye, Smokey Robinson, Stevie Wonder uvm. – ein schier unerschöpfliches Repertoire an Christmas-Klassikern aufnehmen, die bis heute nichts von ihrem Charme eingebüßt haben.

Nach dem großen Erfolg von „MOTOWN – Die Legende“ präsentiert das EURO-STUDIO Landgraf eine MOTOWN-Show, die selbst den eingefleischtesten Weihnachtsmuffel zum Schmelzen bringen dürfte: Mal heiter, mal besinnlich widmen sich vier formidable Sänger, begleitet von einer exzellenten Live-Band, unvergesslichen Weihnachtshits des legendären Labels und den kleinen, aber feinen Anekdoten hinter den Songs.

Mit musikalischen Weihnachts-Highlights wie:
„Santa Claus Is Coming To Town”, „I Saw Mommy Kissing Santa Claus”,
„Rudolph the Red-Nosed Reindeer”, „O Holy Night”, „Jingle Bells”, „White Christmas”, „Silent Night”, „This Christmas”, „Winter Wonderland” u. v. m.

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EURO-STUDIO Landgraf

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Sonntag, 19.02.2020
Floh im Ohr
Komödie von Georges Feydeau
mit Starkomiker Kalle Pohl
Inszenierung: Jan Bodinus
Ausstattung: Christian Baumgärtel

Rasante Verwechslungskomödie in Starbesetzung aus der Feder des Meisters der französischen Komödie. Pointenfeuerwerk mit Tiefgang.

Für Georges Feydeaus meisterhafte Komödie eine kurze Inhaltsangabe zu geben, scheint ein Ding der Unmöglichkeit: Zu turbulent überschlagen sich in die Ereignisse:
Madame Chandebise hat den Floh ins Ohr gesetzt bekommen, ihr Mann sei untreu. Mit der Post kamen seine Hosenträger – abgesandt von einem schlüpfrigen Hotel. Um ihn zu überführen, unterzieht sie ihn nun einem Treuetest in eben diesem Hotel, dessen Portier dem untreuen Ehemann zum Verwechseln ähnlich sieht… und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf: Während Betten rotieren und sich Türen im Klippklapp öffnen und schließen, fordert die rasante Verwechslungskomödie par excellence Höchstleistung des Theaterensembles und ein Virtuosenstück des Hauptdarstellers in einer der verrücktesten Doppelrollen der Theatergeschichte.

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Landesbühne Rheinland-Pfalz

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Dienstag, 24.03.2020
Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie
Schauspiel von Stefano Massini
Inszenierung: Johannes Pfeifer
Bühnenbild: Peter Schultze
Kostümbild: Evelyn Straulino

2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus. Vorausgegangen ist ein 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman-Brüder zur Dynastie. Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen. Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.

Grandiose Premieren in Dresden, Köln, Linz, Luzern, Hannover und München!

Das Stück wurde am 30. November 2015 im Piccolo Teatro Grassi in Mailand in der Kategorie „Bestes neues italienisches Stück“, als „Beste Produktion des Jahres“ ausgezeichnet.

Enorm, tollkühn, nie dagewesen! Wie ein moderner Brecht.

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a.gon Theater München

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Mittwoch, 08.04.2020
Vater
Inszenierung: Rüdiger Hentzschel
Ausstattung: Marcus Ganser
mit Ernst Wilhelm Lenik in der Titelrolle

The Times schwärmt: „fantastisch“ und die französische Tageszeitung Le Figaro nennt „Vater“ sogar „eines der besten Stücke von Florian Zeller.“

Der 80jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist…

(c) Bernd Boehner

Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80jährigen. Durch diesen hinterhältigen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks, teilt mit ihr die Momente des Ausgeliefertseins, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann wie sie immer weniger unterscheiden: Was ist Realität, was Wahn oder Wunschvorstellung, was Halluzination oder fixe Idee. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen. Die komödiantische Dynamik ergibt sich aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson.

Da Autor Zeller, der nicht erst seit „Die Wahrheit“ einen bühnenwirksamen Theaterknüller nach dem anderen schreibt, nicht die Krankheit in den Mittelpunkt stellt, sondern Andrés Versuch, dem ihn beunruhigenden Prozess der Verwirrung zu entkommen, verstummt das Gelächter über Andrés Eigensinn und Wutausbrüche sofort, wenn man begreift: dieser Mensch kämpft um seine Selbstachtung. Er ist nur deshalb diese unberechenbare, aggressive Nervensäge, weil er versucht, seine Angst vor der fortschreitenden Hilflosigkeit zu verbergen. Die tragikomische Gratwanderung endet erst mit dem Schlussbild, dessen nachhaltig beklemmender Wirkung man sich nicht entziehen kann.

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Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus – EURO-STUDIO Landgraf

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Mittwoch, 30.09.2020
Der Trafikant

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Montag, 16. 11.2020
N.N.

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Mittwoch, 16.12.2020 
Die Schneekönigin